| Kawasaki Hien - eine Kopie der Me 109? |
Seite 2 von 2 Rumpf: Hier finden sich zwei Probleme, die aber relativ leicht zu beheben sind. Die Passgenauigkeit ist, wie gesagt, obergut, mit eingefärbten Klebenlaschen und all so was. Nur das erste Rumpfsegment 1 stimmt meiner Ansicht nach nicht. Allerdings ist es zweifellos auch eine schwierige Ecke, denn das Segment muß auf etwas mehr als einen Zentimeter vom kreisrunden Spinner auf die etwa hufeisenförmige Motorverkleidung überleiten. Am sinnvollsten ist es, Segment 1 mit dem Spant zu versehen und ordentlich zu verkleben. Sodann Segment 2 und 3 mit Spanten zusammenzusetzen und Segment 1 mit viel probieren und sorgfältigem Zurechtschneiden anzupassen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, in den Spanten I und II das Loch für die Propellerwelle auszuschneiden und selbige in Spant II einzukleben. Dann fällt das Anpassen von Segment 1 deutlich leichter. Das zweite Problem betrifft die Konstruktion der Spanten um Cockpit, Flügel und Kühlluftstutzen herum. Wenn man nicht ganz sicher ist, Verstärkungskarton von exakt 1mm zu benutzen (inklusive aufgeklebtem Karton mit den Spanten), sollte man die gesamte Konstruktion der Spanten V, Va, Vb, Vc und VIa nur mit den Zapfen von Vc im Spant VI festkleben. Wenn der Verstärkungskarton ein weniges zu dick oder zu dünn ist, steht die Nase des Fliegers höher oder tiefer als das Heck und man hat ein echtes Problem.Merken tut man das allerdings erst, wenn man mit den Teilen 7L und 7P das Cockpit verkleiden möchte. Wenn man hingegen nur die Bodenplatte Vc im hinteren Spant festklebt, kann man die ganze Konstruktion beim Zusammenbau noch gut ausrüsten, so das Vorder- und Hinterteil fluchten. Der Rest des Modells ist schlicht und einfach eitel Freude, und eigentlich sogar für Leute mit wenig Erfahrung geeignet, sofern man nicht über Hände mit 10 Daumen verfügt. Das Titelbild von Wrobel ist nicht ganz so cool wie das der Hayabusa, aber durchaus sehenswert. Achsoja, die Kanzel habe ich selbst tiefgezogen. Ist vielleicht nicht ganz so toll, wie die maschinell hergestellte, aber durchaus brauchbar, wie man auf den Photos sieht. Wer die Form haben möchte, kann sich gerne bei mir melden. Quelle: T.M. Kommentare (1)
![]() Danke für den ausführlichen Baubericht
geschrieben von Martin Kruegel , November 24, 2007 Da ich die Hien von Halinski als eines meiner nächsten Modelle bauen will, kommt mir der Bericht samt genauen Angaben, was wo schwierig werden kann, wie gerufen. Dürfte mir viel Frust ersparen. Klasse! Kommentar schreiben
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Das zweite Problem betrifft die Konstruktion der Spanten um Cockpit, Flügel und Kühlluftstutzen herum. Wenn man nicht ganz sicher ist, Verstärkungskarton von exakt 1mm zu benutzen (inklusive aufgeklebtem Karton mit den Spanten), sollte man die gesamte Konstruktion der Spanten V, Va, Vb, Vc und VIa nur mit den Zapfen von Vc im Spant VI festkleben. Wenn der Verstärkungskarton ein weniges zu dick oder zu dünn ist, steht die Nase des Fliegers höher oder tiefer als das Heck und man hat ein echtes Problem.
