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Ki-115 Tsurugi - eine der letzten Konstruktionen
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Thursday, 2. June 2005
Beitragsinhalt
Ki-115 Tsurugi - eine der letzten Konstruktionen
"Fahrgestell" toc="2"
"Fazit"

Fahrgestell

Ki115_1.jpg
Ich habe die Fahrgestelle aus Holzrundstäben gebaut, aber es war eine endlose Fummelei. Wenn ich das Modell noch mal bauen sollte, würde ich sicher die einzelnen Streben mit den entsprechenden Stützdrähten aus silbrigem Karton rollen. Das hätte den Vorteil, dass man die Form vor dem Anpassen an die Flügel durch vorsichtiges Biegen verändern kann.

Ist mir etwas schleierhaft, warum dem Modell keine entsprechenden Teile beigefügt worden sind. Man gewinnt fast den Eindruck, Rafal Ciesielski hat es nicht so mit Fahrgestellen...).


Motor

Jaha, der Motor...Der Motor ist nun wirklich nicht so ein Monster wie Rafal Ciesielskis Daimler-Benz-Motor für die Me 109Z, aber er hat es ganz schön in sich. Jeder Zylinder besteht aus 12 Teilen, inklusive der jeweils zwei Stößelstangenführungen aus Draht.

Was schade ist, dass die technischen Zeichnungen etwas besser hätten sein können. Die Teile müssen irgendwie zusammengefummelt werden, aber es wird nicht so recht klar, wie.

Insbesondere die Innenseiten der Zylinderköpfe M9 scheinen zu kurz zu sein. Der Witz ist, das die
Ki115_3.jpg
Ki115_3.jpg
Zylinderköpfe M8 etwas zusammengedrückt werden müssen. Das haut aber natürlich nicht mehr hin, wenn selbige schon vorher auf die Scheiben M7 geklebt wurden. Bis ich das mal herausbekommen hatte, war der halbe Motor schon mehr schlecht als recht zusammen.

Also: von oben anfangen, nicht von unten.

Echt nervig ist aber, dass der Motor zu lang ist: die vorderen Zylinder stoßen nachdrücklich an die Innenverkleidung 4.

Um diesen Konstruktionsfehler zu beheben gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man lässt das Teil 4 weg (der Rest der Verkleidung muß ohnehin von innen eingefärbt werden), oder man schneidet das Loch in Spant W3 NICHT aus, dafür aber in W2. Normalerweise soll der Motor auf Spant W2 geklebt werden, aber so liegt er auf W3 auf und ist 1mm weiter hinten.

Eine dritte Möglichkeit besteht natürlich darin, das Kurbelgehäuse M1 um 1-1,5 mm am hinteren Rand zu kürzen.

Wie auch immer, so, wie es gedacht ist, geht´s nicht. Man hätte zwischen Rumpf und Motorabdeckung einen Abstand, da könnte man Zementsäcke durchwerfen.

(Achja, die Auspuffrohre der einzelnen Zylinder sind in dieser Form nicht enthalten, sondern wurden von mir aus Draht gebogen. Ob das in dieser Form so stimmt, weiß ich nicht, aber die Anordnung der Rohre entspricht einem ähnlichen Motor. Entsprechend ist auch der Ring um den hinteren Zylinderstern eine Hilfskonstruktion, um die Motorverkleidung zu halten, ohne sie festkleben zu müssen.)


 
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