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Seite 2 von 3 Die Passgenauigkeit ist gut und der Karton prima. Der Druck ist ebenfalls sehr gut. Ein paar Alterungsspuren könnten dran sein, aber nach und nach entsteht ein sehr properes Modell. Die technischen Zeichnungen sind wie üblich bei Grzelczak einerseits gut und andererseits miserabel. Es ist zwar alles zu sehen, was Fragen aufwerfen könnte, allerdings muss man wissen, dass Grzelczak dafür bekannt ist, dass er schlicht alles per Hand macht. Die Modelle anzuschauen und die technischen Zeichnungen zu studieren macht schon Spaß! Dummerweise geht beim Druck einiges verloren, d.h. dünne Bezugslinien verschwinden fast völlig und man hat Bauteilzahlen aber keine Ahnung, auf welchen Teil der Zeichnung sich diese Zahl nun bezieht. Oder aber Striche verschwimmen ineinander und anstelle mehrerer Bauteile hat man nur noch einen dicken schwarzen Klumpen, der irgendwie alles abbildet. Beim vorliegenden Modell ist es bei den Zeichnungen des Fahrgestells so.Naja, man wurschtelt sich irgendwie durch. Probleme gibt es nirgendwo so richtig, die P40 ist sauber konstruiert und ziemlich gut zusammen zu bauen. Rumpf: - Der gesamte Kühler ist eine ziemlich haarige Konstruktion, die Grelzcak dadurch etwas vereinfachen wollte, dass er ein Spantengerüst entworfen hat.Meiner Einschätzung nach macht das aber mehr Schwierigkeiten, als es beseitigt, und man kann den ganzen Bug von Segment 1 bis Segment 3 ohne den senkrechten Längsspant A1 und den waagerechten Spant A6 bauen. Einfach wie man es gewohnt ist, die Spanten A2 bis A8 auf den Kleberingen in die Segmente einbauen und den ganzen Salat zusammen stecken. Geht wunderbar, nur das Einpassen der Auspuffstutzen ist etwas fummeliger. Wenn man das so machen möchte, darf man aus dem vordersten Spant A8 allerdings nicht das Loch ausschneiden, sonst hat man nichts mehr, worin man die Propellerwelle befestigen kann.
- Den waagerechten Spant A11 sollte man, wenn man sich das Spantengerüst schenkt, erst spät, d.h. so ziemlich als letzten Schritt vom gesamten Bug, unten in Teil 3 einkleben.
- Das im Ansatz geschwungene Seitenleitwerk zeigt die typische Handschrift von Grelzcak. Man sollte aber die 6 keilförmigen Einschnitte in Teil 6 eher schmaler ausschneiden, sonst bleiben ziemlich hässliche Lücken. Auf jeden Fall sollte man die Klebelasche 6b olivgrün einfärben, weil später wohl immer irgendwo ein Spalt bleibt. Wohlgemerkt, ich hätte keine bessere Idee, wie man den geschwungenen Übergang vom Rumpf zum Leitwerk konstruktiv besser lösen könnte.
Flügel: Die Tragflächen sind überaus passgenau, wie auch die Rumpfsegmente. Eine ziemliche Fehlkonstruktion sind aber meiner Ansicht nach die beweglichen Querruder und die Landeklappen. Die Querruder sind etwas zu lang um in die Ausschnitte der Tragflächen zu passen und die Landeklappen machen den Eindruck, als seien sie eben so mal noch dazu gemacht worden, weil heutzutage in jedem Modell separate Landeklappen drin sein müssen. Wer die Dinger unbedingt bauen will, muss diverse Flächen innen im Flügel und einige Spanten hellgrün einfärben, und ziemlich fummeln. Nach einigen schlaflosen Nächten, habe ich kapituliert und die Tragflächen nur mit separaten Querrudern gebaut. Wenn man die Höhenruder beweglich machen möchte, wird man feststellen, dass die Teile E1e, die in die Höhenleitwerksflächen greifen, zu klein sind. Da hilft nur der Neubau eines um 2mm breiteren Teils.
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